Der regelmäßige Saunagang gehört für viele Menschen zu den beliebtesten Freizeitritualen. Die Gründe liegen auf der Hand: Die Heiß-kalt-Reize im Rahmen eines Saunabesuchs sorgen nicht nur für wohlige Entspannung, sondern auch für einen robusten Kreislauf, der sich leicht an wechselnde Außentemperaturen anpassen kann. Wer seinen Körper auf diese Weise abhärtet, wird weder im Sommer unter Hitze leiden, noch im Winter allzu sehr frieren und somit seine Leistungsfähigkeit in allen Lebenslagen erhöhen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass Saunagänge im Wechsel mit Kältereizen die Blutgefäße darauf trainieren, sich rasch zu weiten und wieder zusammenzuziehen. Zudem sorgt die Sauna für eine gute Reinigung und Durchblutung der Haut und stellt damit ganz nebenbei eine hochwirksame kosmetische Behandlung dar. 

Wichtig ist, es nicht zu übertreiben und in jedem Fall zwischen den Saunagängen ausreichend Wasser zu trinken. Auch für ausgedehnte Ruhephasen sollte gesorgt sein, um die positiven Effekte nicht in ihr Gegenteil zu verkehren. Wer die Grundregeln einhält, dem bietet die Nutzung der Sauna eine Erholung für Körper und Haut. Wer an Vorerkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder unter Blutdruckanomalien leidet, sollte vor dem ersten Saunabesuch vorsichtshalber seinen Arzt befragen. Auch Schwangere sollten es etwas ruhiger angehen und gegebenenfalls ärztlichen Rat einholen, falls sie noch nicht an Saunabesuche gewöhnt sind.

Wenn mehrere Menschen die Sauna gemeinsam nutzen, sollten unbedingt einige hygienische Grundregeln eingehalten werden. Hierzu gehört, vor dem ersten Saunagang zu duschen und sich sorgfältig abzutrocknen. Während des Saunierens sorgt ein ausreichend großes Handtuch als Unterlage dafür, dass kein Schweiß auf das Holz tropft. Das Tragen von Badebekleidung in der Sauna ist übrigens ein No-Go: Wem die eigene Nacktheit unangenehm ist, sollte sich lieber mit einem zusätzlichen Handtuch verhüllen oder eine getrenntgeschlechtliche Sauna aufsuchen. Nötig ist beides nicht unbedingt: Die meisten regelmäßigen Saunabesucher entwickeln ein sehr entspanntes Verhältnis zum eigenen Körper, was einen zusätzlichen Vorteil der Schwitzbadkultur darstellt.

Die eigene Sauna gestalten

Wer das Saunieren als entspannendes, kreislauf- und immunstärkendes Stück Lebenskultur für sich entdeckt hat, denkt vielleicht über den Bau einer eigenen Sauna nach. Wer im Garten noch Platz dafür hat, setzt dabei gerne auf eine echte finnische Blockhaussauna. Einige Sauna Hersteller im Mutterland der Schwitzhäuser haben sich darauf spezialisiert, komplette Bausätze in alle Welt zu exportieren. Gefertigt sind sie meist aus finnischer Polarfichte, Kiefernholz oder aus Kelo. Letzteres bietet den ökologischen Vorteil, dass es sich hierbei um aufgrund des trockenkalten Klimas der finnischen Wälder natürlicherweise abgestorbene Bäume handelt. Für den Einbau einer Sauna innerhalb des Hauses bietet sich ebenfalls der Kauf eines Komplettsets an, wie es viele Sauna Hersteller wie Apart-Sauna im Sortiment führen. Mit etwas handwerklichem Geschick ist der Einbau im eigenen Badezimmer leicht selbst zu bewerkstelligen.

Die Wahl des richtigen Saunaofens ist von der Bauart und Größe der jeweiligen Sauna abhängig. Wer über einen geeigneten Kamin verfügt und das urige Gefühl eines echten Holzfeuers schätzt, setzt gerne auf einen Holzofen, während viele Saunafreunde heute schon aus pragmatischen Gründen eine elektrisch betriebene Wärmequelle bevorzugen. Für Gemütlichkeit sorgen auch diese Ausführungen, da die Wärme in der Regel indirekt über Saunasteine an die Umgebung abgegeben wird. Auch für Saunapuristen lohnt es sich deshalb, über diese Möglichkeit nachzudenken, da lästige Arbeiten wie die Beschaffung von Brennholz, das Auskehren von Asche oder die Pflege des Schornsteins damit entfallen. Ob Holz oder Strom: Für die Aufgüsse sollte das gewählte Modell in jedem Fall über eine Wasserauffangschale und/oder eine Verdampfertasche verfügen. So kann sich der Dampf optimal im Innenraum der Sauna verteilen, was besonders vorteilhaft ist, wenn man die Sauna auch für aromatherapeutische Zwecke verwenden und dem Aufguss ätherische Öle hinzufügen möchte.

Wer den Platz dafür hat, möchte seinen persönlichen Saunabereich vielleicht auch mit einem stilechten Tauchbecken ausstatten. Hierfür geeignet ist ein Holzbottich aus massiver Eiche, welcher groß genug gewählt werden sollte, um komplett darin untertauchen zu können. Viele Hersteller bieten hierfür geeignete Ausführungen nebst Zubehör für den Zu- und Ablauf, sodass der Gestaltung der eigenen Wellnessoase nach individuellem Geschmack nichts im Wege steht.

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